Beschäftigungsorientierte Rationalisierung. Langfristige Konzepte für die Produktion am Standort Deutschland
Themengebiet: Organisation & Arbeit
Branche: Fahrzeugbau Maschinenbau
Kurzbeschreibung: Im Rahmen der Studie sollen Wege aufgezeigt werden, wie durch Reduzierung des Automatisierungsgrades eine Produktion mit langfristig nutzbarer Investition bei gleichzeitiger hoher Produktivität und Flexibilität durch beigestellte menschliche Leistung realisiert und somit Deutschland als Standort auch für Industriearbeitsplätze langfristig gesichert werden kann. Dies kann nur durch die Nutzung der Kreativität und Flexibilität sowie der Leistungsbereitschaft hochqualifizierter und -motivierter Mitarbeiter ermöglicht werden. Dazu ist allerdings ein entsprechendes Umfeld sowie Lernbereitschaft bei allen Beteiligten erforderlich. Um Ansatzpunkte und Hemmnisse für die Verwirklichung dieses durchaus als Paradigmenwechsels zu bezeichnenden Umdenkens herauszuarbeiten, soll bei einem Unternehmen der Automobilindustrie sowie je einem Teile- und Anlagenzulieferer der Ist-Zustand bei Planung und Betrieb von Produktionssystemen untersucht und mit alternativen Szenarien verglichen werden. Ziel der
Studie ist es, die Machbarkeit einer beschäftigungsorientierten Produktion der oben dargestellten Ausprägung einschließlich noch bestehender Hindernisse auf dem Weg dahin aufzuzeigen. Die Machbarkeit soll exemplarisch für einzelne Arbeitssysteme in den Produktionsbereichen der untersuchten Unternehmen aufgezeigt und durch konkrete Kostenbetrachtungen nachgewiesen werden.
Laufzeitbeginn: 01.06.1997
Laufzeitende: 31.12.1997
Förderung: Hans-Böckler-Stiftung
Durchführende Institution: Universität Hannover, FB Maschinenbau, Institut für Qualitätssicherung
http://www.iq.uni-hannover.de/
Kontakt Prof. Dr.-Ing. Georg Redeker
Telefon: 0511 / 762-19744
E-mail: gredeker@iq.uni-hannover.de
Homepage: http://www.iq.uni-hannover.de/referenzf.htm
Datum des Eintrags: 01.01.1999
Zurück
|
|
|
|