Prozeßintegrierte Umweltschutzmaßnahmen in der Eisen- und Stahlindustrie
Themengebiet: Umwelt & Gesellschaft
Branche: Metallerzeugung und -bearbeitung
Technikfeld: Umwelttechnik
Kurzbeschreibung: In der Eisen- und Stahlindustrie fallen jährlich mehr als 1 Mio. t Stäube und Schlämme aus Gasreinigungen an. Zur Verwertung dieser Stoffe wurden im Vorgängerprojekt aussichtsreiche produktionsintegrierte Szenarien entwickelt, die zur Vorbereitung einer großtechnischen Umsetzung detailliert zu untersuchen sind. Im beantragten Anschlußvorhaben erfolgt daher die problemadäquate Weiterentwicklung des Planungssystems KOSIMEUS und dessen exemplarische Anwendung bei der Preussag Stahl AG. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Einbeziehung sämtlicher Umweltmedien sowie der Berücksichtigung weiterer Elemente und Verbindungen mit dem Ziel, sowohl transmediale Emissionsverlagerungen als auch Substanzen, die die Produktqualität beeinflussen, bei der Beurteilung von Verfahren zum produktionsintegrierten Umweltschutz berücksichtigen zu können. Das Folgeprojekt leistet somit einen qualifizierten Beitrag zur Vorbereitung von Investitionen in innovative Umweltschutztechniken und trägt so zur
Verbesserung des Standes der Technik zum produktionsintegrierten Umweltschutz in der Eisen- und Stahlindustrie bei.
Laufzeitbeginn: 01.05.1997
Laufzeitende: 01.06.1999
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Durchführende Institution: Universität Fridericiana zu Karlsruhe (TH) - Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP), Karlsruhe
http://www-iip.wiwi.uni-karlsruhe.de/
Kontakt o. Prof. Dr. rer. nat. O. Rentz
Telefon: 0721 / 608-4460 (-4569)
Email: otto.rentz@wiwi.uni-karlsr
Homepage: http://www-iip.wiwi.uni-karlsruhe.de/~stahl/bmbf01.htm
Datum des Eintrags: 01.01.1999
Zurück
|
|
|
|