Wettbewerb bei Zugangsnetzen


Themengebiet:
Politik & Recht
Management & Produktion

Branche:
Verkehr & Nachrichtenübermittlung
Öffentliche Verwaltung

Technikfeld:
Informations- & Kommunikationstechnik


Kurzbeschreibung:
Die Ziele der Telekommunikationspolitik haben sich von der Regulierung geschützter Monopole zur Marktöffnung und Förderung des Wettbewerbs gewandelt. Mit Ausnahme der lokalen Telekommunikationsnetze war diese Politik auch sehr erfolgreich. Zugangsnetze wurden lange Zeit als "natürliche Monopole" angesehen, d.h. der Zugang kann am kostengünstigsten durch ein einziges Unternehmen bereitgestellt werden und infrastrukturbasierter Wettbewerb galt in diesem Bereich als nicht sinnvoll. Technologische Entwicklungen haben neue Wege des Zugangs eröffnet, und auch die Nachfrage nach neuen Diensten geweckt, welche mit der Infrastruktur der (ehemaligen) Monopolisten nicht zu decken war. Zentrale Frage des Projekts ist es, die Potentiale dieser technischen Entwicklungen für die Etablierung von Wettbewerb beim Netzzugang abzuschätzen und daraus Konsequenzen und Herausforderungen für die Regulierung abzuleiten. In einem weiteren Schritt werden konkrete Regulierungsmaßnahmen, die zur Öffnung
der Anschlussnetze ergriffen werden, hinsichtlich ihrer langfristigen Wirkungen untersucht.

Laufzeitbeginn:
01.01.1999


Laufzeitende:
01.01.2000


Förderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)



Durchführende Institution:
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, A-Wien
http://www.oeaw.ac.at/ita/index.htm



Kontakt
Ing. Mag. Johann Cas
Telefon: 43 (0)1 / 7102510-6581
Email: jcas@oeaw.ac.at


Homepage:
http://www.oeaw.ac.at/ita/ebene4/d2-2a21.htm


Datum des Eintrags:
01.02.1999


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