IT im Maschinenbau
Themengebiet: Organisation & Arbeit Information & Kommunikation
Technikfeld: Informations- & Kommunikationstechnik
Kurzbeschreibung: Als exportierende Volkswirtschaft ist Deutschland in besonderem Maße darauf angewiesen, in den traditonellen Exportbranchen innovativ und damit wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Verbindung neuer Technologien mit traditionellen Produkten und Anwendungen bietet hierfür eine Chance. Entsprechend dieser generellen Herausforderung geht das Projekt auf mikro- und makroökonomischer Ebene der Frage nach, wie eine derartige Verknüpfung systematisiert und zielgerichtet zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit umgesetzt und gefördert werden kann.
Konkretisiert wird die Fragestellung am Beispiel des Maschinenbaus mit ihren Ansätzen, Potenziale der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) zu nutzen, um innovative Produkte oder Dienstleistungen zu generieren und auf dem Markt einzuführen. Hierzu sind zunächst die Bedeutung der Branche für die Volkswirtschaft und ihre internationale Wettbewerbsstellung darzustellen. Zugleich werden die derzeitigen Innovationsstrategien in der Branche und das Innovationspotenzial aktueller und in Entwicklung befindlicher Produkte durchleuchtet.
Für eine vertiefende Untersuchung werden vier Teilsegmente des Maschinenbaus entsprechend ihrer Bedeutung nach folgenden Kriterien ausgewählt: internationale Wettbewerbsstellung, Repräsentativität und Bedeutung für Deutschland sowie Einsatzgrad von IuK in ihren Produkten. Hier erhebt die Studie mit einem mikroökonomischen Fokus, wie und unter welchen Bedingungen Unternehmen „IuK-Innovationen“ generieren.
Um aus diesen Erkenntnissen allgemein gültige Aussagen zu Innovationskraft und ihren Rahmenbedingungen ableiten zu können, wird ergänzend eine makroökonomisch orientierte Primärerhebung durchgeführt. Die Fragestellungen orientieren sich an der mikroökonomischen Erhebung und ergänzen sie.
Durch die enge Verknüpfung der mikro- und makroökonomischen Untersuchungsansätze in Durchführung und Auswertung der Studie werden fundierte Aussagen zu Innovationsstruktur, Bedeutung von IuK-Komponenten sowie Innovationspotenzialen und –zugang zum einen für die exemplarische Branche möglich. Zu anderen können diese Ergebnisse herangezogen werden, um Strategien und Handlungsoptionen für die künftige Ausgestaltung der Forschungs- und Innovationspolitik des BMBF unter einer umfassenderen Sichtweise zu entwickeln.
Laufzeitbeginn: 01.02.2006
Laufzeitende: 31.05.2007
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Durchführende Institution: Zukünftige Technologien Consulting (ZTC) der VDI Technologiezentrum GmbH
Kontakt Dr. Sabine Korte
E-Mail: korte@vdi.de
Homepage: http://www.ingdl.de/it.htm
Datum des Eintrags: 01.05.2006
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